SPD Münchweiler an der Alsenz

Kleinere Klassen – verbesserte Rahmenbedingungen für das neue Schuljahr

Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Bettina Brück, begrüßt die nächste Stufe der Absenkung der Klassenmesszahl, die mit Beginn des Schuljahres in Kraft tritt. „Ab heute werden nach der ersten und der zweiten Klasse auch die dritten Klassen der Grundschulen nicht mehr als 24 Kinder haben. Im Schuljahr 2014/15 kommen die vierten Klassen hinzu“, unterstreicht Brück. 

Erfreulich sei zudem, dass mit Beginn des Schuljahres auch die Absenkung der Klassenmesszahl in der Orientierungsstufe der Gymnasien und der Integrierten Gesamtschulen sowie in der Berufsfachschule beginnt. In den fünften Klassen bzw. der Berufsfachschule I werden die Klassen künftig nicht mehr als 28 Kinder umfassen. Bis 2016 wird die Messzahl in Klasse 5 und 6 sowie in der Berufsfachschule I und II dann auf 25 abgesenkt. 

„Wenn individuelle Förderung kein Schlagwort bleiben soll, dann ist die Absenkung der Klassenmesszahl unerlässlich, damit die Lehrkräfte mehr Zeit für das einzelne Kind aufwenden können“, so Brück. Die dafür notwendigen zusätzlichen Lehrkräfte seien daher auch gut angelegtes Geld. „Die Forderung des Steuerzahlerbundes nach einer Streichung von knapp 4.000 Lehrkräftestellen lehnen wir daher entschieden ab. Wir nutzen die zurückgehenden Schülerzahlen für pädagogische Verbesserungen und werden deshalb bis zum Ende der Legislaturperiode mehr Geld pro Schüler als je zuvor ausgeben. Trotzdem werden wir den im Klemm-Gutachten maßvoll dargelegten Abbaupfad einhalten. Schulqualität und Unterrichtsversorgung sind uns immer wichtig“, kommentiert Brück die anerkannt gute Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz.

„Dazu gehört auch, dass die Schulstrukturreform im großen Konsens mit allen Betroffenen ruhig und zügig abgeschlossen wurde. Sechs neue Fachoberschulen gehen jetzt an den Start, dann sind es insgesamt 25 im Land. 597 Ganztagsschulen in Angebotsform, mehr als 100 Ganztagsschulen in verpflichtender Form sowie 330 offene Ganztagsschulangebote sind eine auch bundesweit beachtliche Anzahl. An nunmehr 262 Schwerpunktschulen lernen jetzt behinderte und nichtbehinderte Schülerinnen und Schüler gemeinsam im inklusiven Unterricht. Wir werden weiter für guten Unterricht durch verbesserte Rahmenbedingungen sorgen und wünschen allen Schülerinnen und Schülern und allen Lehrerinnen und Lehrern einen guten und erfolgreichen Schulstart“, erklärt Bettina Brück. 


Erläuterung: Die Klassenmesszahl ist die maximale Anzahl von Kindern, die eine Klasse haben darf. Sie beschreibt nicht die durchschnittliche Klassengröße. Diese ist jedoch abhängig von der Klassenmesszahl. Gibt es zum Beispiel für die erste Klasse einer Grundschule 60 Anmeldungen, so mussten früher (bei einer Klassenmesszahl von 30) zwei Klassen à 30 Kinder gebildet werden. Mit der neuen Messzahl von 24 werden nun drei Klassen à 20 Kinder gebildet.

Quelle:
SPD-Landtagsfraktion
www.spdfraktion-rlp.de

 

Margit Conrad: 125.000 Euro vom Land für die IGS Eisenberg für Umbau und Erweiterung des Schulgebäudes

Mit dem Schulbauprogramm des Landes stehen den Schulträgern im Donnersbergkreis in diesem Jahr 305.000 Euro zur Verfügung. Darauf weist die Landtagsabgeordnete und Staatsministerin Margit Conrad hin.

„Guter Unterricht erfordert eine gute Lernatmosphäre. Die Mittel für den Schulbau leisten eine hervorragende Unterstützung für das vielfältige Schulangebot des Donnersbergkreises und stärkt die Schulstandorte“, so Margit Conrad. Wichtig sei zudem, dass diese öffentlichen Baumaßnahmen auch der örtlichen Baubranche zu Gute kommen.

 

Schülerbeförderung wird bis Klasse 10 kostenfrei

"Der heutige Tag ist ein guter Tag für Familien in Rheinland-Pfalz", stellen die beiden Bildungspolitiker Bettina Brück und Benedikt Oster fest, nachdem der Landtag heute beschlossen hat, die Schülerbeförderung bis Klasse 10 künftig kostenfrei zu stellen.

"Besonders freut uns, dass auch die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen I und II von einem Eigenanteil an den Beförderungskosten ausgenommen werden", so Brück und Oster. Durch diese Neuregelung würden noch mehr Familien erheblich entlastet. "Wer die auch gesellschaftlich verantwortungsvolle Aufgabe wahrnimmt, Kinder groß zu ziehen, der muss von der Allgemeinheit auch eine entsprechende Unterstützung bekommen", betont Oster.

 

Mehr Chancengleichheit für die Kinder, Entlastung für die Eltern

Am Montag werden in Rheinland-Pfalz die ersten 2-Jährigen in den Kindergarten gehen, ohne dass ihre Eltern dafür zahlen müssen.

Heike Raab, Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion: „Bildung – von Anfang an und gebührenfrei – ist schon immer eines der Schwerpunktthemen unserer Politik. Die Umsetzung der Beitragsfreiheit auch für 2-Jährige beweist wieder, dass die rheinland-pfälzische SPD-Fraktion dieses Ziel konsequent verfolgt.“

„Die Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz bieten eine qualitativ hochwertige Betreuung mit einem bundesweit hervorragenden Betreuungsschlüssel. Hervorzuheben ist auch die Sprachförderung, die die Kleinen im Kindergarten erfahren. Auf diese Weise entsteht Chancengleichheit für Kinder, die aus den unterschiedlichsten Gründen Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben“, so Raab.

Familien sparen damit pro Jahr und Kind durchschnittlich 800 Euro. Raab weist daraufhin, dass dies auch „mit Blick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für viele Mütter und Väter eine große Erleichterung ist.“

 

SPD-Landtagsfraktion legt Gesetzentwurf zur Lernmittelfreiheit vor

Die SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz hat heute ihren Entwurf für ein Gesetz zur Änderung des Schulgesetzes eingereicht. Mit dieser Gesetzesänderung, die in erster Lesung im nächsten Landtagsplenum besprochen werden wird, soll die bisherige Regelung der Lernmittelfreiheit reformiert werden.

Die Gesetzesreform sieht die Einführung der kompletten Lernmittelfreiheit für alle Familien vor, deren Einkommen eine bestimmte Grenze unterschreitet und die dadurch bislang Anspruch auf Lernmittelgutscheine hatten. „Rund 25 Prozent der Schülerinnen und Schüler werden damit von allen Kosten für Schulbücher, Atlanten und Arbeitshefte befreit“, betonen der Vorsitzende des sozialdemokratischen Fraktion, Jochen Hartloff und Ulla Brede-Hoffmann, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion.

Für alle anderen Familien sieht der Gesetzentwurf der SPD-Fraktion die Einrichtung eines Ausleihsystems von Schulbüchern gegen Entgelt vor, wie es bereits in ähnlicher Form in mehreren Bundesländern praktiziert wird.

Künftig werden auch Schülerinnen und Schüler, die eine höhere Berufsfachschule oder eine Berufsoberschule besuchen und bisher nicht Anspruch auf Lernmittelgutscheine hatten, in den Genuss der neuen Lernmittelfreiheit kommen.

Die Einführung dieser neuen Form der Lernmittelfreiheit bedeutet einen zusätzlichen Organisationsaufwand, der von den kommunalen Schulträgern übernommen werden soll. Den entstehenden finanziellen Mehraufwand erstattet ihnen das Land.

Neben den derzeit für die Lernmittelfreiheit zur Verfügung stehenden 13,2 Millionen Euro jährlich, wird das Land nach derzeitiger Schätzung zusätzlich ca. 21,5 Millionen Euro Anschubfinanzierung aufbringen müssen. Die SPD-Fraktion wird die Veranschlagung dieser Haushaltsmittel im anstehenden Nachtragshaushaltsverfahren beantragen.

Die Umsetzung der neuen Lernmittelfreiheit soll in drei Stufen ab dem kommenden Schuljahr 2010/2011 erfolgen: Zunächst werden alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 von der Neuregelung profitieren. Ab dem Schuljahr 2011/2012 gilt dies für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, sowie ab dem Schuljahr 2012/2013 dann auch für alle Grundschulkinder.