SPD Münchweiler an der Alsenz

Gedenkveranstaltung Philipp Mayer am 12. April mit Hendrik Hering, Landtagspräsident

Am 08. März wäre Philipp Mayer, der ehemalige Vorsitzende der Eisenberg SPD, 100 Jahre alt geworden. Neben seinem Engagement als Unterbezirksvorsitzender der SPD im Donnersbergkreis, wurde er ab 1967 für drei Wahlperioden als Landtagsabgeordneter gewählt. Als Anwalt der kleinen Leute und einer der herausragenden Politiker unserer Region hat er nicht nur Stadtgeschichte geschrieben sondern in der gesamten Region gewirkt. Die SPD Eisenberg nimmt seinen 100. Geburtstag zum Anlass, ihm zu gedenken und seine Dienste für die Stadt Eisenberg und die Region zu ehren. An diesem Abend begrüßen wir den Präsidenten des Landtags Rheinland-Pfalz, Hendrik Hering, als Redner. Die Gedenkfeier findet statt am: Donnerstag, den 12.04.2018, ab 19 Uhr im Foyer des evangelischen Gemeindehauses in Eisenberg. Einlass ab 18.30 Uhr. Für Rückfragen steht der Vorsitzende des SPD Ortsvereins, Stefan Müller, unter s.mueller@spd-eisenberg.com zur Verfügung.

 

 

Renovierung des Toilettenwagens

Der "neue" Toilettenwagen mit passendem Anstrich
 

Der bei Festen allseits geschätzte und häufig benutzte Toilettenwagen der Ortsgemeinde wurde von den Mitgliedern der SPD Höringen fachmännisch renoviert.

Stefan Brutscheck, Gert Scheidt, Nico Leistikow und Helmut Eisenbeiß hatten sich zur Aufgabe gemacht, den Toilettenwagen zu renovieren, da er optisch und auch funktionell in die Jahre gekommen war.

Da die Fassade sichlich schadhaft war, musste erst einmal der alte Farbanstrich  heruntergeschliffen werden. Danach wurden defekte Holzteile fachmännisch erneuert. Eine anschließende Grundierung und ein abschließender Farbanstrich hübschen den Wagen optisch wieder auf. Das undichte Dach wurde mit neuen Dachbahnen wieder wetterfest hergerichtet. Zudem wurden die Regenabläufe neu hergestellt und die Türen wieder winklig und gangbar gemacht. Die erforderlichen Kosten, in Höhe von 400.- €, wurden von der SPD Höringen übernommen.

Alle Vereine, welche den Wagen für Feste nutzen dürfen, können sich über einen innen wie außen hübsch hergerichteten und komplett gereinigten Toilettenwagen freuen. Auch die Benutzer werden sich dankbar zeigen, da sie wieder in sauberen und hygienischen Räumlichkeiten, mit neuen Toilettenbürsten, ihren Geschäften nachgehen können.

 

„Neue SPD-Mitglieder jetzt einbinden“ RHEINPFALZ

Gustav Herzog stellt Chancen für ländlichen Raum heraus.

Dabei ließ er die seiner Auffassung nach wenigen aus sozialdemokratischer Sicht nicht durchgesetzten Wünsche nicht unerwähnt. „Hinter uns liegt ein Mitgliederentscheid, der zweite dieser Art überhaupt“, sagte der Bundestagsabgeordnete. Über die Wahlbeteiligung von 78 Prozent sei er ebenso erfreut wie über das Ergebnis. „Wir im Donnersbergkreis haben dazu beigetragen und dabei ein gutes Bild abgegeben“, sagte Herzog weiter.Weniger erfreulich für ihn sei die Personalpolitik. In Schwerpunkten ging Herzog auf den Koalitionsvertrag ein, machte aber auch deutlich, dass die beiden Fraktionen gerade mal auf 56 Prozent der Abgeordneten kommen. Deshalb werde es wohl künftig zu lebhafteren Diskussionen kommen.

„Es gab noch nie einen Koalitionsvertrag, in dem der ländliche Raum so oft genannt wurde wie im jetzigen“, informierte Herzog, der darin einen Gewinn für die Region sieht. Wie dieser genau definiert werde, wollte Michael Groß aus Rockenhausen, stellvertretender Vorsitzender des Unterbezirks Donnersbergkreis, wissen, und Herzog erläuterte, dass der Begriff „ländlicher Raum“ großzügig ausgelegt werden müsse und über den Donnersbergkreis hinausgehe. „Der Bund wird weiterhin Verantwortung für die Kommunen übernehmen“, versprach der Wahlkreisabgeordnete und nannte als Beispiel die Breitbandversorgung. Er selbst wird in der neuen Bundesregierung dem Ausschuss für Digitalisierung angehören. Erfreut zeigte er sich vom Mitgliederzuwachs. Es liege nun an den Ortsvereinen, die neuen Mitglieder in die Verantwortung mit einzubinden.

Bürgermeister Michael Cullmann von der Verbandsgemeinde Rockenhausen rief dazu auf, sich nicht mit Vergangenheitsbewältigung zu befassen, sondern in die Zukunft zu blicken. Es sei nicht ausreichend, die Stärkung des ländlichen Raums in einem Vertrag festzuschreiben. „Die Verpflichtung muss auch umgesetzt werden“, forderte er. Es sei wichtig, von den derzeitigen Schadstoffen herunterzukommen, sagte Cullmann weiter. Aber warum sollen die Großstädte mit einem kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr davon profitieren, fragte er. Damit stieß er bei Herzog auf offene Ohren.

„Ich bin nach wie vor kein großer Fan der Großen Koalition“, betonte die Landtagsabgeordnete Jaqueline Rauschkolb aus Eisenberg. Es seien zwar einige Regelungen getroffen worden, aber viele Fragen seien offen geblieben. Als Beispiele nannte sie die Armut von Menschen, die sich über die Tafel ernähren müssen, die fehlende Rentensicherheit und dass es keine Festlegungen zur Einkommensbesteuerung gegeben habe.

Manfred Höhn aus Gerbach erinnerte an die rund 3000 Verkehrsopfer im Jahr und fragte in Richtung Herzog, dem verkehrspolitischen Sprecher seiner Partei in Berlin, „wann kommen wir endlich weg von der Raserei?“. Programme seien auf den Weg gebracht worden, so Herzog, doch müsse sich die Politik immer wieder auf neue Situationen einstellen. Über viele Jahre sei das zu schnelle Fahren die Hauptursache für Verkehrsunfälle gewesen, nannte er ein Beispiel. Mittlerweile seien es die Auffahrunfälle, informierte Herzog. Einig sei man, dass weitere technische Maßnahmen im Bereich des Schwerlastverkehrs notwendig seien.

Michael Bindl aus Höringen erwartet „von unserer Partei“, dass sie endlich eine klare Haltung zum Dieselskandal zeigt. Er sprach zudem den rapiden Schwund an Auszubildenden an, obwohl das Baugewerbe doch boome. Seiner Auffassung nach würden öffentliche Gelder in private Schulungseinrichtungen gesteckt, ohne dass sie zum Erfolg führen. Es müsse stärker darauf geachtet werden, dass Ausbildungsförderung nicht unterwandert wird.

Mit mehreren Anträgen befasste sich der Unterbezirksparteitag. Die Jusos setzen sich für die Wiedereinrichtung eines Nachtzuges auf der Alsenzstrecke von und bis nach Kaiserslautern ein. Damit hätten junge Menschen auch zu später Stunde die Möglichkeit, die Reise über den öffentlichen Personennahverkehr anzugehen. Die Einrichtung wäre zugleich eine Stärkung des ländlichen Raums, so Jonathan Kreilaus aus Gerbach. Im exzessiven Surfen und Spielen sehen die Jusos eine Suchtgefahr bei Personen aller Altersklassen. Deshalb sollen präventive Maßnahmen zur besseren Suchterkennung und Suchtverarbeitung entwickelt und umgesetzt werden, so Vorsitzender Sascha Nickel aus Kirchheimbolanden.

Der Antrag auf eine umsteigefreie Verbindung nach Mainz und Frankfurt kam vom Gemeindeverband und vom Ortsverein Rockenhausen. Ortsvereinsvorsitzender Joseph Blaum sieht mit einer Umsetzung eine große Erleichterung für die Reisenden aus dieser Region in die Landeshauptstadt und die Rhein-Main-Metropole. Der Ortsverband Kirchheimbolanden will, so der ehemalige Landrat Winfried Werner, dass die Mittel des Bundes aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsförderung“ auch für Investitionen in den Erhalt von Kindertagesplätzen und die Errichtung notwendiger Ersatzbauten verwendet werden können. Insbesondere dann, wenn ein Verlust von Kindertagesplätzen drohe. Alle Anträge wurden ohne Gegenstimmen verabschiedet und werden nun den zuständigen Parteigremien zugeleitet.

Delegierte

Delegierten des Unterbezirks Donnersberg beim SPD-Landesparteirat sind Christa Mayer aus Winnweiler und Reinhard Wohnsiedler aus Eisenberg.

Quelle

Ausgabe Die Rheinpfalz Donnersberger Rundschau - Nr. 59
Datum Samstag, den 10. März 2018
Seite 15
 

UB Parteitag in Katzenbach

Der SPD Gemeindeverband Rockenhausen war mit seiner Delegation stark auf dem UB Parteitag der Donnersberger SPD in Katzenbach vertreten und konnte seinen Antrag zur Alsenzalbahn erfolgreich stellen. Der Vorsitzender Güngör Aydin durfte zudem teil des gestrigen Tagespräsidiums sein. 

Ansonsten ging es um die Inhalte. Somit konnte der SPD Gemeindeverband Rockenhausen auch gut mit der Forderung nach einer umstiegsfreien Zugverbindung der Alsenztalbahn zwischen Mainz und Frankfurt punkten. Einstimmig nahm der Parteitag die Forderung an und forderte die Kreistagsfraktion auf sich darum zu kümmern. Gustav Herzog, MdB betonte zudem, dass die Forderung nicht unrealistisch sei. Im neuen Koalitionsvertrag ist viel Geld auch für die Elektrifizierung von Bahnstrecken vorgesehen und will sich für die Alsenztalbahn einsetzen. 

Doch damit nicht genug. Die Jusos aus Rockenhausen, Dörnbach und Gerbach (Jan Krebs, Sascha Nickel und Jonathan Kreilaus) brachten zudem Anträge zum kostenlosen öffentlichen Nahverkehr, dem Nachtzung sowie zur Prävention der Gefahren der Digitalisierung ein. 

Insgesamt zeigte sich der Güngör Aydin äußerst zufrieden mit dem Parteitag: "Mit unseren Anträgen haben wir gezeigt, dass wir die Erneuerung der SPD vorleben, die Förderung des ländlichen Raumes hat für uns absolute Priorität!". 

 

Neuwahlen beim OV Oberes Appeltal

Beim SPD Ortsverein Oberes Appeltal wurde am Freitagabend einer neuer Vorstand gewählt. Im politischen Rechenschaftsbericht betonte der Vorsitzende Jonathan Kreilaus, dass man sehr erfolgreich in den vergangen zwei Jahren zusammen gearbeitet habe.

"Wir haben die letzten zwei Jahre eine gute Arbeit geleistet, insbesondere das Schlachtfest und zahlreiche Infoveranstaltungen stachen dabei hervor", so Kreilaus. Das zeige sich auch an den wieder ansteigendenden Zahl der Mitglieder in den vergangenen zwei Jahren. Nach weiteren Berichte sowie der Entlastung des Vorstandes wurden die Wahlen zum neuen Vorstand durchgeführt.  

Einstimmig wiedergewählt wurde dabei der 22 jährige Jonathan Kreilaus aus Gerbach. Als Stellvertreter wurde ebenfalls einstimmig Gunter Bold aus Würzweiler gewählt. Der bisherige stellvertretender Vorsitzende Volker Langguth-Wasem wurde ebenfalls einstimmig als neuer Kassenwart gewählt, nachdem der langjährige Kassierer Willi Raab nach über 10 jahre zurückgetreten war. Ebenfalls neu zu besetzen war das Amt des Schriftführers. Nach dem Ausscheiden von Pascal Schneickert als Schriftführer, wurde Uwe Pfeiffer aus Würzweiler ebenfalls einstimmig als neuer Protokollant gewählt.

Der alte und neue Vorsitzende Jonathan Kreilaus dankte Willi Raab und Pascal Schneickert für ihr langjähriges Engagement. Als Beisitzer wurden Marie Luise Raid und Werner Koch gewählt. Der SPD Gemeindeverband Rockenhausen vertreten durch Güngör Aydin gratuliert dem neuen Vorstand und wünschte dem Ortsverein Oberes Appeltal weiterhin viel Erfolg. Der SPD Unterbezirk Donnersbergkreis wurde durch den 2. Vorsitzenden Michael Groß vertreten. Dieser wünschte dem neu gewählten Vorstandschaft gutes Gelingen.