Zur heutigen Vorstellung einer Landarzt-Offensive durch Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Wissenschaftsminister Konrad Wolf erklären Kathrin Anklam-Trapp, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, und Johannes Klomann, wissenschaftspolitischer Sprecher:
Die SPD-geführte Landesregierung hat heute ein umfangreiches Maßnahmenbündel zur Sicherung der wohnortnahen ärztlichen Versorgung in Rheinland-Pfalz vorgestellt. Das Paket sieht unter anderem die Erhöhung der Medizin-Studienplätze bei gleichzeitiger Einführung einer Landarztquote sowie die Regionalisierung der klinischen Medizinerausbildung vor. Klar ist: Zur Sicherung der ambulanten ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum greifen Einzelmaßnahmen zu kurz. Notwendig ist ein Gesamtkonzept, bei dem einzelne Instrumente sich sinnvoll ergänzen und ineinandergreifen. Die heute vorgestellte Landarzt-Offensive der Landesregierung ist daher genau der richtige Weg. Zentrales Element der Versorgungsoffensive ist, dass die Erhöhung der Medizin-Studienplätze um 20 Plätze pro Jahr an eine Landarztquote gekoppelt wird. Angehende Ärztinnen und Ärzte, die ihr Medizinstudium in Mainz absolvieren, sollen so langfristig an Rheinland-Pfalz gebunden werden. Die geplante Landarztquote sieht vor, dass 10 Prozent der Medizinstudienplätze an solche Bewerberinnen und Bewerber vergeben werden sollen, die sich verpflichten, nach Abschluss ihres Studiums und der fachärztlichen Weiterbildung in der Allgemeinmedizin für bis zu zehn Jahre in unterversorgten beziehungsweise durch Unterversorgung bedrohten ländlichen Regionen als Landarzt oder Landärztin tätig zu werden“, so Anklam-Trapp.
Klomann ergänzt: “Ein wichtiger Baustein im Maßnahmenpaket der Landesregierung ist zudem, dass künftig auch Bewerberinnen und Bewerbern ohne Spitzenabitur der Zugang zu einem Medizin-Studienplatz ermöglicht werden soll. Neben Schulnoten sollen zukünftig auch Kriterien wie die persönliche Eignung zur medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten über die Studienplatzvergabe entscheiden. Ein kluger Schritt ist darüber hinaus, dass die Erhöhung der Medizin-Studienplätze im vorklinischen Bereich durch eine Regionalisierung der klinischen Medizinerausbildung flankiert werden soll. Die Universitätsmedizin Mainz wird dadurch maßgeblich entlastet. So sollen Medizinstudierende künftig die Möglichkeit erhalten, den klinischen Teil ihrer Ausbildung in kooperierenden Krankenhäusern in Trier zu durchlaufen. Aus Sicht der SPD-Fraktion sollten angehende Ärztinnen und Ärzte zudem bereits frühzeitig intensive Einblicke in die hausärztliche Praxis in den ländlichen Regionen erhalten. Zu begrüßen ist daher, dass das Maßnahmenbündel der Landesregierung auch eine Verbesserung der Information darüber vorsieht, ganze Ausbildungsabschnitte im ländlichen Raum zu absolvieren.“
Der SPD Ortsverein Oberes Appeltal und der TuS Gerbach laden am Samstag den 20. Oktober gemeinsam zum Schlachtfest in die Appeltalhalle nach Gerbach ein. Die Landmetzgerei Harry Gaß wird ein leckeres pfälzisches Schlachtbuffet mit Leberknödeln, Wellfleisch und Sauerkraut zubereiten. Einlass ist ab 17 Uhr. Gegen 17:15 werden die Kinder und Jugendlichen das Jugendorchester des MGV Gerbach eine kleine Kostprobe ihres Könnens vorstellen. Darüberhinaus werden auch die Ehrengäste Gustav Herzog MdB, Jaqueline Rauschkolb, MdL, Michael Cullmann und Tristan Werner zugegen sein. Der SPD Ortsverein und der TuS Gerbach freuen sich auf Euch!
Die SPD vor Ort! Gemeinsam mit Gustav Herzog MdB, Michael Cullmann und Güngör Aydin auf dem Norma Parkplatz in Alsenz. Nächste Woche Samstag 29. September von 9 bis 12 Uhr. Kommt vorbei!
Auf dem Kreisparteitag der SPD Donnersbergkreis wurden am Freitagabend verdiente und langjährige Genossinnen und Genossen aus dem SPD Ortsverein Rockenhausen vom ehemaligen Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz Kurt Beck geehrt.
Gisela Schilling wurde für 30 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt. Seit Jahren ist sie kommunalpolitisch aktiv und sitzt aktuell im Stadtrat von Rockenhausen.
Darüberhinaus ehrte Kurte Beck die ehemalige Umweltministerin und Staatsministerin für Europa Margit Conrad für 40 jahre Mitgliedschaft in der Partei. Die gelernte Ärztin trat 1978 in die SPD ein. Zunächst war sie Mitglied des Deutschen Bundestages und Bürgermeisterin von Saarbrücken bis sie schließlich anfang der 2000er Umweltministerin in der Landesregierung unter Kurt Beck wurde und ihren Wahlkreis in den Donnersbergkreis verlegte. Zuletzt war Margit Conrad bis 2014 Staatsministerin für Europafragen.
Ebenfalls für 40 Jahre geehrt wurde Margret Seng. Nach ihrem Eintritt in die SPD wurde sie als erste Frau in den Verbandsgemeinderat Rockenhausen gewählt. Außerdem war sie lange Jahre Kassiererin und Beisitzerin im Ortsverein. Von 1988 bis 1992 war sie zudem im Kreistag aktiv. Außerdem engagierte sie sich intensiv in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF).
Für stolze 50 Jahre wurde Udo Michel vom ehemaligen Ministerpräsidenten geehrt. Nachdem er 1968 in die SPD eingetraten war, wurde er auch so gleich 1969 in den Stadtrat gewählt und es folgte im Anschluss áuch der Einzug in den Verbandsgmeinderat in dem er zudem lange Jahre als zweiter Beigeordneter unter Walter Werner fungierte. Außerdem war der ehemalige Lehrer 13 Jahre lange 1. Beigeordneter der Stadt Rockenhausen. Udo Michel war Mitinitiator der Städtepartnerschaft zwischen Rockenhausen und Rognac sowie Mitglied im ehrenamtlichen Büchereiteam der Stadt Rockenhausen.
Alle Geehrten zusammen verbindet, dass sie sich für die Menschen als auch für die Stadt Rockenhausen kommunal- als auch landespolitisch in unterschiedlichster Weise lange Jahre eingesetzt haben und sich in ganz besonderer Weise um die Parte verdient gemacht haben.