Gut besucht war das Sommerfest der Eisenberger SPD unter dem Motto „Die B47-Umgehung vor der Fertigstellung“. Der SPD-Ortsverein Eisenberg (Pfalz) hatte an die Gemarkungsgrenze von Eisenberg an der alten Kerzenheimer Straße eingeladen. Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurde gefeiert und der schöne Ausblick auf die fast fertiggestellte B47-Umgehung genossen.
Unter den vielen Besuchern konnte Reinhard Wohnsiedler, der Vorsitzende der Eisenberger SPD, auch Abgeordnete und kommunale Mandatsträger willkommen heißen. Gekommen waren die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad MdL, der Vorsitzende der Donnersberger SPD Gustav Herzog MdB, der Landrat des Donnersbergkreises Winfried Werner, der Bürgermeister von Kerzenheim Alfred Wöllner und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Eisenberg, Walter Brauer. Dieser ging auf die Geschichte der Verlegung der bereits vor mehr als 30 Jahren planfestgestellten Trasse für die B47 ein. Die SPD Eisenberg wurde aktiv, nachdem die Planungen für einen Saar-Pfalz-Kanal aufgegeben waren. Unter der Federführung von Walter Brauer wurde eine Alternativtrasse, die „Brauer-Trasse“, erarbeitet und vorgeschlagen. Es war viel Aufklärungsarbeit notwendig und Naturschutzbelange und die Interessen des Sandabbaus mussten berücksichtigt werden. Nach 10 Jahren kann Ende dieses Jahres die neue B47-Strecke für den Verkehr freigegeben werden. Für Eisenberg sind damit eine Reihe von Vorteilen und Chancen gegeben: Die Entlastung der Konrad-Adenauer-Straße und Verkehrsberuhigung in der Stadtmitte mit der Möglichkeit, den Marktplatz attraktiv zu gestalten. Auf der alten, aufgegebenen Trasse kann ein neues Baugebiet Wingertsberg Teil D ausgewiesen werden. Die SPD wird sich dafür einsetzen, diese Chancen für die Entwicklung von Eisenberg zu nutzen.
Auf die besonderen Verdienste von MdB Gustav Herzog für die Durchsetzung der Trasse in Bonn und in Berlin ging Ministerin Margit Conrad ein. Auch am Kabinettstisch der Landesregierung in Mainz sei die B47-Umgehung mehrfach Thema gewesen. Als Landtagsabgeordnete des Donnersbergkreises werde sie sich in der nächsten Zeit besonders dafür einsetzen, dass Eisenberg als größte Stadt des Donnersbergkreises im Landesentwicklungsplan als Mittelzentrum ausgewiesen werde. In dieser Forderung ist sie sich einig mit Landrat Winfried Werner, der ebenfalls in dieser Angelegenheit Gespräche mit dem Innenminister Karl Peter Bruch geführt hat